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Früchte

waren schon früher unsere Nahrung...

Das Evangelium des Vollkommenen Lebens

Jesus lehrte uns über die Gerechte Ernährung: Tiere sind keine Nahrung
und er lehrte uns über das Gesetz der Resonanz: die Reinkarnation

Inhalt - Auszüge aus den Kapiteln:
16 * 21 * 24 * 28 * 29 * 31 * 33 * 37* 38 * 41 * 46 * 47 * 48 * 49 *
60
* 61 * 64 *
71 * 72 * 75 * 76 * 79 *86 * 87 * 88 * 91 * 92 * 94 *
  • Kapitel 16 - ... wir sollen uns bekennen zur Wahrheit vor den Menschen
  • Kapitel 21 - Jesus tadelt die Grausamkeit gegen ein Pferd
  • Kapitel 24 - Jesus rügt Grausamkeit, heilt die Kranken und treibt Teufel aus
  • Kapitel 28 - Jesus befreit die Kaninchen und Tauben
  • Kapitel 29 - Die Speisung der Fünftausend mit sechs Broten und sieben Trauben...
  • Kapitel 31 - Das Brot des Lebens und der lebendige Wein - Jesus tadelt den gedankenlosen Treiber
  • Kapitel 33 - Die Sünden werden nicht vergeben durch das Blut der Andern
  • Kapitel 37 - Reinkarnation - Wiedererneuerung der Seele
  • Kapitel 38 - Jesus verdammt die Mißhandlung der Tiere
  • Kapitel 41 - Jesus läßt die Vögel aus ihren Käfigen frei
  • Kapitel 46 - Jesu Verklärung - die zwölf Gebote
  • Kapitel 47 - Der Geist verleiht Leben…
  • Kapitel 48 - Jesus speist tausend Menschen mit fünf Melonen...
  • Kapitel 49 - Der wahre Tempel Gottes
  • Kapitel 60 - Jesus tadelt die Heuchler
  • Kapitel 61 - Jesus prophezeit das Ende des Zeitalers
    Greuel der Verwüstung - Aber um der Auserwählten Willen werden die Tage verkürzt. - Die Dunklen Tage
  • Kapitel 64 - Reinkarnation- Jesu lehrt im Palmengarten
  • Kapitel 71 - Reinigung des Tempels
  • Kapitel 72 - Die vielen Wohnungen in dem Einen Hause
  • Kapitel 75 -Das letzte Ostermahl
  • Kapitel 76 - Bei: Die Fußwaschung - Neues Gebot: "das Eucharistische Opfer"
    Jesus wird für schuldig befunden, weil er das Töten des Opferlammes verbot
  • Kapitel 79 - Reinkarnation - Das hebräische Verhör vor dem Hohepriester Kaiphas
  • Kapitel 87 - Jesus erscheint seinen Jüngern

    Kapitel 86 - Reinkarnation - Geisterscheinungen - Jesus erscheint nach seiner Kreuzigung im Tempel
    und die Blutopfer hören auf
  • Kapitel 88 - Reinkarnation - es sind nicht alle Menschen, die die Gestalt von Menschen haben
    Der achte Tag nach der Auferstehung
  • Kapitel 91 - Beschneidung - Die Ordnung des Reiche Gottes (1. Teil)
  • Kapitel 92 - über das reine Opfer - Die Ordnung des Reiche Gottes (2. Teil)
  • Kapitel 94 - Reinkarnation - Die Ordnung des Reiche Gottes (4. Teil

Ein ursprüngliches und vollständiges Evangelium - aus dem Aramäischen Urtext von G.J.R. Ouseley Regenbogen-Linie

© Regina Franziska Rau
"Himmlische Liebe"

Kapitel 16 ...
Bekennen zur Wahrheit vor den Menschen

16:13: Was ich euch sage in der Finsternis, das redet im Licht, wenn die Zeit gekommen sein wird. Und was ihr höret im Ohr, das predigt auf den Dächern. Wer nun immer vor den Menschen die Wahrheit bekennt, den will ich auch vor meinem Vater, der im Himmelreich ist, bekennen. Wer aber die Wahrheit vor den Menschen verleugnet, den will ich auch verleugnen vor meinem Vater-Mutter, das im Himmel ist.
Wahrlich, ich bin gekommen, um FRIEDEN auf die Erde zu senden. Doch siehe, wenn ich spreche, folgt mir ein Schwert. Ich bin gekommen, um zu vereinigen; doch siehe, ein Sohn mag wider seinen Vater sein und eine Tochter wider ihre Mutter und eine Schwiegertochter wider ihre Schwiegermutter; Und eines Menschen Feinde mögen seine eigenen Hausgenossen sein. Denn die Ungerechten können nicht mit den Gerechten zusammen sein...
(Anm.: sie müssen immer streiten, um ihr Unrecht zu verteidigen - das schon auf den Tellern beim Essen beginnt).


Kapitel 21
Jesus tadelt die Grausamkeit gegen ein Pferd


(2) Das Pferd aber war zu Boden gestürzt; denn die Last war ihm zu schwer, und der Mann schlug es, daß das Blut von dem Körper des Tieres rann. Und Jesus trat zu ihm hin und sprach: "Du Sohn des Greuels warum schlägst du dein Tier? Siehst du denn nicht, daß es für seine Last viel zu schwach ist, und weißt du nicht, daß es Schmerz leidet?" Der Mann aber antwortete und sprach: "Was hast du damit zu schaffen? Ich kann mein Tier schlagen, so viel es mir gefällt; denn es gehört mir... (4) Und einer von den Jüngern antwortete und sprach: "Ja Herr, es ist so, wie er sagt, wir waren dabei, als er das Pferd kaufte." Und der Herr erwiderte: "Sehet ihr denn nicht, wie es blutet, und höret ihr nicht, wie es stöhnt und jammert?" Sie aber antworteten und sprachen: "Nein, Herr, wir hören nicht, daß es stöhnt und jammert!" (5) Und Jesus wurde traurig und sprach: "Wehe euch, ihr Hartherzigen, die ihr nicht hört, wie es um Mitleid klagt und schreit zu seinem himmlischen Schöpfer, und dreimal Wehe dem, gegen den es schreit und stöhnt in seiner Qual!" (6) Und er schritt weiter und berührte das Pferd, und das Tier erhob sich und seine Wunden waren geheilt. Aber zu dem Manne sprach er: "Gehe nun deinen Weg und schlage es künftig nicht mehr, so auch du Mitleid zu finden hoffest."... (8) Und er sagte auch: "Ich bin gekommen, die Opfer und die Blutfeste abzuschaffen, und wenn ihr nicht aufhören werdet, Fleisch und Blut der Tiere zu opfern und zu verzehren, so wird der Zorn Gottes nicht aufhören, über euch zu kommen, ebenso wie er über eure Vorfahren in der Wüste gekommen ist, die dem Fleischgenusse fröhnten und von Fäulnis erfüllt und von Seuchen aufgezehrt wurden." (9) Und ich sage euch, wenn ihr auch versammelt seid in meinem Schoße, haltet aber meine Gebote nicht, so will ich euch verstoßen. Denn wenn ihr nicht die kleinen Mysterien halten wollt, wie soll ich euch dann die größeren geben?"


Kapitel 24
Jesus rügt Grausamkeit,
heilt die Kranken und treibt Teufel aus


(4) Und am nächsten Tage kam die Mutter eines jungen Mannes zu Jesus und bat ihn, daß er seinen Arm wieder heile. Und Jesus sprach zu ihnen von dem Gesetze der Liebe und der Einheit alles Lebens in der einen einzigen Familie Gottes. Und er sprach sodann: "Wie ihr in diesem Leben euren Mitgeschöpfen tuet, so wird es euch ergehen im künftigen Leben ......


Kapitel 28
Jesus befreit die Kaninchen und Tauben


(1) Und es geschah eines Tages, da Jesus seine Rede vollendet hatte, in einem Orte nahe von Tiberias, wo sieben Quellen sind, daß ein junger Mann ihm lebende Kaninchen und Tauben brachte, damit er sie mit seinen Jüngern verzehre. (2) Und Jesus blickte den jungen Mann liebevoll an und sprach zu ihm: "Du hast ein gutes Herz, und Gott wird dich erleuchten; doch weißt du nicht, daß Gott am Anfange dem Menschen die Früchte der Erde zur Nahrung gab und ihn nicht geringer machte als den Affen oder den Ochsen oder das Pferd oder das Schaf, daß er seine Mitgeschöpfe töten und ihr Fleisch und Blut verzehren solle? (3) Ihr wisset, daß Moses wahrhaftig befahl, solche Geschöpfe zu opfern und zu verzehren, und so tuet ihr im Tempel; aber siehe, ein Größerer als Moses ist hier und kommet, die Blutopfer des Gesetzes und die Gelage abzuschaffen und wieder herzustellen die reine Gabe und das unblutige Opfer, wie es im Anfang war, nämlich die Körner und Früchte der Erde.
(4) Von dem, was ihr Gott zum Opfer darbringt in Reinheit, sollt ihr essen, aber was ihr nicht opfert in Reinheit, sollt ihr nicht essen, denn es wir die Stunde kommen, da eure Blutopfer und Feste aufhören werden und ihr Gott anbeten werdet in Heiligkeit und mit reinem Opfer. (5) Lasset daher die Geschöpfe frei, daß sie sich in Gott freuen und den Menschen keine Schuld auferlegen." Und der Jüngling setzte sie in Freiheit, und Jesus zerbrach ihre Käfige und ihre Fesseln. (6) Doch siehe, obgleich sie in Gefahr waren, wieder gefangen zu werden, flohen sie nicht. Und er sprach zu ihnen und hieß sie gehen, und sie gehorchten seinen Worten und enteilten voll Freude.


Kapitel 29
Die Speisung der Fünftausend mit
sechs Broten und sieben Trauben...


(4) Da nun der Tag fast dahin war, traten seine Jünger zu ihm und sagten: "Es ist wüst hier, und der Tag ist nun dahin. Schicke sie fort, daß sie umhergehen in Dörfer und Märkte und sich Brot kaufen; denn sie haben nichts zu essen." (5) Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: "Gebt ihr ihnen zu essen!" Und sie sprachen zu ihm: "sollen wir denn hingehen und für zweihundert Groschen Brot kaufen und ihnen zu essen geben?" (6) Er aber sprach zu ihnen: "Wie viele Brote habt ihr? Gehet hin und sehet." Und da sie es erkundet hatten, sprachen sie: "Sechs Brote und sieben Trauben Weinbeeren Und er gebot ihnen, daß sie sich alle zu je fünfzig auf das Gras lagerten. Und sie setzten sich nach Schichten zu je hundert und zu je fünfzig. (7) Und er nahm die sechs Brote und die sieben Trauben Weinbeeren und sah auf gen Himmel und dankte, segnete und brach die Brote und ebenso die Trauben und gab sie den Jüngern, daß sie sie den Leuten vorlegten, und sie teilten alles unter das Volk aus. (8) Und sie aßen alte und wurden satt. Und sie huben auf zwölf Körbe voll der Brocken, die übrig blieben. Und die da von dem Brote und den Früchten gegessen hatten, waren fünftausend Männer, Frauen und Kinder, und er lehrte sie viele Dinge...

[Anmerkung: gemeint sind hier vermutlich die "Essener Brote" - man liess damals bei den Essenern Getreide in Wasser keinem, zerquetschte es, machte Teig daraus und formte Fladen davon, die dann in der Sonne getrocknet wurden. Es wurde dazu kein künstliches Feuer verwendet. (Dieses Brot ist ungemein sättigend. Man braucht nur ein Stück in Größe etwa einer Hostie zu essen - und man ist wirklich satt! Dies konnte ich bei meinen vielen Experimenten in der Türkei immer wieder feststellen. Denjenigen, welche dieses Brot zuerst ungläubig probiert hatten, schmeckte es vortrefflich und sättigte - sie kamen immer wieder begeisterte Anfragen, ob ich schon wieder mal "in der Sonne" Brot gebacken hätte.]


Kapitel 31
Das Brot des Lebens und der lebendige Wein -
Jesus tadelt den gedankenlosen Treiber


(13) Und als Jesus es sah, sprach er zu ihm: "Warum schlägst du deinen Bruder?" Und der Mann erwiderte: "Ich wußte nicht, daß es mein Bruder ist. Ist es nicht ein Lasttier und dazu gemacht, mir zu dienen?" (14) Und Jesus sprach: "Hat nicht derselbe Gott aus dem gleichen Stoffe dieses Tier und die Kinder, die dir dienen, geschaffen, und habet ihr nicht denselben Atem beide von Gott empfangen?"


Kapitel 33
Die Sünden werden nicht vergeben
durch das Blut der Andern


33:7: Aber sie haben das Bethaus zu einem Haus von Dieben gemacht, und an Stelle des reinen Opfers mit Weihrauch haben sie meine Altäre mit Blut besudelt und das Fleisch der geschlachteten Tiere gegessen.
(8) Ich aber sage euch: Vergießet nicht das Blut der Unschuldigen, noch esset ihr Fleisch. Gehet aufrecht, liebet die Barmherzigkeit und tuet das Rechte, und eure Tage werden lange währen. (9) Das Korn, das aus dem Boden wächst mit dem andern, wird es nicht verwandelt durch den Geist in mein Fleisch? Die Beeren des Weinberges und die anderen Früchte, werden sie nichtverwandelt durch den Geist in mein Blut? Lasset dieses mit eurem Körper und eurer Seele ein Andenken sein an den Ewigen. (10) Darin ist die Gegenwart Gottes offenbar als Stoff und als das Leben der Welt. Davon sollt ihr alle essen und trinken zur Vergebung der Sünden, und alle werden das ewige Leben erlangen, so sie meinen Worten gehorchen."
33:10: Darin ist die Gegenwart Gottes offenbar als Stoff und als das Leben der Welt. Davon sollt ihr alle essen und trinken zur Vergebung eurer Sünden, und alle werden das ewige Leben erlangen, so sie meinen Worten gehorchen."


Kapitel 37 - Reinkarnation
Wiedererneuerung der Seele

37:2: Gesegnet sind, die viele Erfahrungen durchmachen, denn sie werden durch Leiden vollkommen werden. Sie werden sein wie die Engel Gottes im Himmel, und sie werden nimmer sterben noch werden sie wiedergeboren werden; denn Tod und Geburt haben keine Herrschaft mehr über sie.
37:3: Die da gelitten und überwunden haben, werden zu Pfeilern gemacht werden im Tempel meines Gottes, und sie werden ihn nie wieder verlassen. Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht wiedergeboren werdet durch Wasser und Feuer, so werdet ihr das Himmelreich nicht sehen."
37:4: Und ein gewisser Rabbi (Nikodemus) kam zu ihm während der Nacht aus Furcht vor den Juden und sprach zu ihm: "Wie kann ein Mensch wiedergeboren werden, wenn er alt ist? Kann er wiederum in seiner Mutter Leib gehen und neu geboren werden?"
37:5: Jesus antwortete: "Wahrlich, ich sage dir, es sei denn, dass jemand wiedergeboren werde aus dem Fleische und dem Geiste, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen (Anm.: denn dann hätte er keine Gelegenheit zur Verbesserung seiner Gedanken, Worte, Taten).
Der Wind bläst, wo er will, und du hörest sein Sausen wohl, aber du weißt nicht, von wannen er kommt und wohin er fährt.
(Anm.: wir wissen nicht, woher jemand aus früheren Leben kommt - noch, wohin er gehen wird, so lange wir uns der Reinkarnation nicht bewußt sind und uns nicht damit befassen. Unsere Träume, auch Tagträume und Visionen geben uns Aufschluß darüber - sofern wir sie zulassen, anerkennen und aufzuschlüsseln suchen. Natürlich geschehen auch Dinge, die wir nicht einordnen können ... es gibt z.B. auch Geister, die Kontakt mit uns suchen, z.B. um Erlösung im Gebet zu bekommen oder sich mit einer Situation oder anderen Verstorbenen - oder noch Lebenden versöhnen zu können, Erlöst zu werden. Wir könnten ihnen dabei helfen. Aber noch sind wir meist mit fürchten oder mit Schuldgefühlen und Ärgern beschäftigt. Das ist sehr bedauerlich, denn es könnte viel Gutes beiwrkt werden im Gebet oder durch Versöhnungs-Zeremonien).


Kapitel 38
Jesus verdammt die Mißhandlung der Tiere


(1) Und mehrere seiner Jünger kamen zu ihm und sprachen zu ihm über einen gewissen Ägypter, einen Sohn des Belial der lehrte, daß es nicht wider das Gesetz sei, die Tiere zu quälen, wenn ihr Leiden den Menschen Nutzen bringe. (2) Und Jesus sprach zu ihnen: "Wahrlich, ich sage euch, die Vorteile ziehen aus dem Unrecht, das einem Geschöpf Gottes zugefügt wird, die können nicht rechtschaffen sein. Noch dürfen alle. deren Hände mit Blut befleckt sind oder deren Mund durch Fleisch verunreinigt ist, heilige Dinge berühren oder die Geheimnisse des Himmels lehren. (3) Gott gibt die Saatkörner und die Früchte der Erde zur Nahrung; und für den Gerechten gibt es keine andere rechtmäßige Nahrung für den Körper. (4) Der Räuber, der in ein Haus einbricht, das von Menschen gebaut ist, ist schuldig; die aber, so in ein Haus, das von Gott gebaut ist (5) alle lebendigen Wesen), einbrechen, sind die größeren Sünder. Deshalb sage ich zu allen, die meine Jünger werden wollen, haltet eure Hände fern vom Blutvergießen und laßet kein Fleisch über eure Lippen kommen, denn Gott ist gerecht und gütig und hat befohlen, daß die Menschen leben sollen allein von den Früchten und den Saaten der Erde....


Kapitel 41
Jesus läßt die Vögel aus ihren Käfigen frei


(1) Und als Jesus nach Jericho ging, begegnete ihm ein Mann mit einem Käfig voller Vögel, welche er gefangen hatte, und jungen Tauben. Und er sah ihren Jammer darüber, daß sie ihre Freiheit verloren hatten und außerdem Hunger und Durst litten. (2) Und er sprach zu dem Manne: "Was tuest du mit diesen?" Ich will mir meinen Lebensunterhalt erwerben, indem ich die Vögel, die ich gefangen habe, verkaufe." (3) Und Jesus sprach zu ihm: "Was denkst du, wenn ein Stärkerer oder Klügerer, als du bist, dich gefangen nehmen und dich fesseln würde oder auch dein Weib oder deine Kinder und dich ins Gefängnis werfen würde, um dich zu seinem eigenen Vorteile zu verkaufen und seinen Lebensunterhalt damit zu verdienen? (4) Sind diese da nicht deine Mitbrüder, bloß schwächer als du? Und sorget nicht derselbe Gott, Vater und Mutter, für sie ebenso wie für dich? Lasse also diese deine kleinen Brüder und Schwestern in Freiheit, und siehe, daß du solches nie wieder tuest, indem du ehrlich für deinen Unterhalt sorgest."...


Kapitel 46 - Auszug
Jesu Verklärung - die zwölf Gebote

46:7: Und Jesus sprach zu ihnen: "Siehe, ich gebe euch ein neues Gesetz, welches aber nicht neu ist, sondern alt. Ebenso wie Moses die Zehn Gebote über das Fleisch den Israeliten gab, also will ich euch die zwölf Gebote für das Königreich Isarel nach dem Heiligen Geiste geben.
46:8: Wer ist das Israel Gottes?
Alle jene jeglichen Volkes und jeglichen Stammes, welche Gerechtigkeit üben, Liebe und Barmherzigkeit und meine Gebote befolgen, diese sind das wahre Israel Gottes." Und sich erhebend sprach Jesus:
46:9: "Höre, o Israel, Jova, dein Gott ist eins; meiner Seher und Propheten sind viele (Anm.: !!! - nicht also nur jene, welche von den Großreligionisten anerkannt sind !!!) In mir bewegen sich alle und haben ihr Leben.
46:10: Ihr sollet nicht das Leben irgendeinem Geschöpfe aus Vergnügen nehmen noch dasselbe quälen.
46:11: Ihr sollt nicht das Gut eines anderen stehlen noch Länder und Reichtümer sammeln für euch selbst über eure Bedürfnisse und euren Gebrauch.
46:12: Ihr sollt nicht das Fleisch essen noch das Blut eines getöteten Geschöpfes trinken, noch etwas, welches Schaden eurer Gesundheit oder euren Sinnen bringt.
46:19: Ihr sollt mit euren Händen die Dinge erarbeiten, welche gut und schicklich sind (Anm.: welche kein Leid für andere in irgendeiner Form verursacht). So sollt ihr essen die Früchte der Erde, und daß ihr ein langes Leben habet.
46:21: Ihr sollt den andern tuen, was ihr wollt, daß man euch tue."


Kapitel 47
Der Geist verleiht Leben…

47:3: Es stehet geschrieben: Du sollst nicht töten, aber ich sage euch, die da hassen und töten wollen, sind schuldig, ja, wenn sie unschuldigen Geschöpfen Schmerz und Qual bereiten, so sind sie schuldig. Aber wenn sie töten, nur um Leiden, die nicht geheilt werden können, ein Ende zu bereiten, so sind sie nicht schuldig, wenn sie es rasch und in Liebe tun.


Kapitel 48
Jesus speist tausend Menschen mit fünf Melonen...


(1) Und es geschah, als Jesus die Menschen lehrte und die Menschen hungrig geworden waren und unter der Hitze des Tages litten, daß eine Frau des Weges kam mit einem Kamel, das mit Melonen und andern Früchten beladen war. (2) Und Jesus erhob seine Stimme und rief: "Oh, ihr die ihr dürstet, suchet das Wasser, welches vom Himmel kommt; denn dieses ist das Wasser des Lebens, und wer es trinket, der wird niemals mehr durstig sein." (3) Und er,nahm von den Früchten fünf Melonen und verteilte sie unter dem Volke, und sie aßen, und ihr Durst wurde gelöscht. Und er sprach zu ihnen: "Wenn Gott die Sonne scheinen läßt und das Wasser füllen diese Früchte der Erde, soll dann nicht derselbe die Sonne eurer Seelen sein und euch mit Wasser des Lebens erfüllen? (4) Suchet die Wahrheit und lasset eure Seelen mit Zufriedenheit erfüllt sein. Die Wahrheit Gottes ist das Wasser, weiches vom Himmel kommt, ohne Geld und ohne Preis, und die es trinken, werden befriedigt sein." Und die er sättigte, waren tausend Menschen - Männer, Frauen und Kinder -, und niemand ging hungrig oder durstig nach Hause. Und viele, die Fieber hatten, waren geheilt worden.


Kapitel 49
Der wahre Tempel Gottes

49:3: Und der wahre Tempel ist der Leib des Menschen, in welchem Gott wohnt durch den Geist, und wenn dieser Tempel zerstört wird, wird Gott in drei Tagen einen noch schöneren Tempel errichten, welchen das Auge des natürlichen Menschen nicht erschauen kann.
49:4: Wisset ihr denn nicht, daß ihr die Tempel des Heiligen Geistes seid und daß, wer einen von diesen Tempeln zerstört, selbst zerstört wird?"
(Anm.: Daher war von Anfang an das wahre Opfern - die Gabe von Früchten und anderen Guten Dingen - an den Geist Gottes im Menschlichen Tempel)
49:9: Und stehet nicht geschrieben: Was ist das wahre Opfer? Waschet euch und reinigt euch und entfernet das Böse von meinen Augen; höret auf, das Üble zu tun, und lernet das Gute zu tun. Übet Gerechtigkeit an den Vaterlosen und den Witwen und an allen, welche unterdrückt werden. Und auf diese Weise werdet ihr das Gesetz erfüllen. (Anm.: Hier sind nicht etwa nur die menschlichen Waisen oder Witwen gemeint - sondern alle, die wir dazu gemacht haben - die in den Gefängnissen, die wir Stätte nennen - auf ihr qualvolles Ende durch Menschenhand warten….)
49:10: Der Tag wird kommen, wo alles, was in dem äußeren Hofe ist, welcher von den Blutopfern riecht, verschwinden wird und die reinen Opfer den Ewigen in Reinheit und in Wahrheit anbeten werden."
49:11: Und sie sagten: "Wer bist du, der du die Opfer abschaffen willst und die Saat Abrahams verachtest? Hast du diese Gotteslästerung von den Griechen und den Ägyptern gelernt?"
49:12: Und Jesus sprach: "Ehe Abraham war, war ich."
(Bei 52:5: "Wahrlich wahrlich ich sage euch: Ehe denn Abraham war, BIN ICH.")

Und sie wollten ihn nicht mehr anhören und einige sprachen: "Er ist verrückt." Und sie gingen ihres Weges und erzählten alles den Priestern und Älteren. Und diese gerieten in Wut und sagten: "Er hat Gott gelästert."


Kapitel 60
Jesus tadelt die Heuchler

60:14: Wehe euch, Pharisäer und Schriftgelehrte, die ihr der Propheten Gräber bauet und schmücket der Gerechten Gräber und sprecht: "Wären wir zu unserer Väter zeigen gewesen, so wären wir nicht teilhaftig gewesen mit ihnen an der Propheten Blut!"
60:15: So gebet ihr über euch selbst Zeugnis, daß ihr Kinder seid derer, die die Propheten getötet haben. Wohlan, erfüllet auch ihr das Maß eurer Väter!
60:16:… Und über euch komme all das gerechte Blut, das vergossen ist auf Erden, vom Blute des gerechten Abel an, bis auf das Blut Zacharias', des Sohnes Barachias', welchen ihr getötet habet zwischen dem Tempel und dem Altar. Wahrlich, ich sage euch, das alles wird über dieses Geschlecht kommen.
60:17: O Jerusalem, Jerusalem, das du tötest die Propheten und steinigest, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne versammelt ihre Küchlein unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewollt!


Kapitel 61
Jesus prophezeit das Ende des Zeitalers

61:1: Und als Jesus auf dem Ölberge saß, kamen die Jünger heimlich zu ihm und sprachen: "Sage, wann wird das geschehen? Und welches wird das Zeichen sein deines Kommens und des Endes der Welt?" Jesus antwortete und sprach zu ihnen: "Sehet zu, daß euch nicht jemand verführe (Anm.: zu einer Bluttat jedweder Art - oder zu ähnlichen Dingen). Denn es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin Christus, und sie werden viele verführen.
61:2: Und ihr werdet von Kriegen und Kriegsgerüchten hören; sehet zu und erschrecket nicht. Denn alle diese Dinge müssen geschehen, aber das Ende ist noch nicht da. Denn es wird sich empören ein Volk über das andere und ein Königreich über das andere; und werden sein Hungersnot und Pestilenz und Erdbeben da und dort. Und das wird der Anfang der Not sein.
61:3: Und in diesen Tagen werden die Mächtigen die Länder und die Reichtümer der Erde sammeln zu ihrer eigenen Lust und werden die vielen anderen, die Not leiden, unterjochen und sie in Fesseln halten und sie benützen, um ihre Reichtümer zu vermehren, und sie werden sogar die Tiere des Feldes unterjochen und ein Greuel aufrichten. Aber Gott wird ihnen seinen Boten senden, und diese werden seine Gesetze verkünden, welche die Menschen durch ihre Überlieferung verleugnet haben, und die sie übertreten, werden sterben.
61:4: Alsdann werden sie euch dem Unglück überantworten und werden euch töten. Und ihr werdet gehaßt werden von allen Völkern um meines Namens willen. Und dann werden viele gekränkt werden und sich untereinander verraten und hassen. Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen.
61:5: Und dieweil die Ungerechtigkeit wird überhandnehmen, wird die Liebe in vielen erkalten. Wer aber beharret bis an das Ende, der wird selig. Und es wird gepredigt werden dieses Evangelium vom Reiche Gottes in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.
61:6: Wenn ihr nun die Greuel der Verwüstung, von der gesagt ist, durch den Propheten Daniel, sich ausbreiten sehen werdet an der heiligen Stätte (der das liest, der merke darauf):, fliehe alsdann auf die Berge, wer im Lande Judäa ist. Und wer auf dem Dache ist, der steige nicht hernieder, etwas aus seinem Hause zu holen; und wer auf dem Felde ist, der kehre nicht um, um seine Kleider zu holen.
61:7: Wehe aber den Schwangeren und Säugerinnen zu dieser Zeit ! Bittet, daß eure Flucht nicht im Winter oder am Sabbat geschehe. Denn es wird alsdann eine große Trübsal sein, als nicht gewesen ist von Anfang der Welt bisher und als auch nie werden wird. Und so diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch gerettet werden. Aber um der Auserwählten Willen werden die Tage verkürzt.
61:8: So alsdann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist Christus oder da, so sollet ihr nicht eilen, es zu glauben. Denn es werden falsche Gesalbte und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, daß verführt werden (wo es möglich wäre) auch die Auserwählten in den Irrtum. Siehe, ich habe es euch zuvor gesagt!
61:9: Darum, wenn sie zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste, so gehet nicht hinaus; siehe, er ist in den geheimen Kammern, so glaubet nicht. Denn gleich wie das Licht ausgehet vom Anfang und scheinet bis zum Niedergang, also wird auch die Zukunft des Menschensohnes sein. Denn wo ein Aas ist, dort sammelt sich die Geier.
Die Dunklen Tage
61:10: Bald aber nach der Trübsal derselben Zeit werden Sonne und Mond verfinstert sein, und der Mond wird seinen Schein verlieren, und die Sterne werden vom Himmel fallen (Anm.: Polsprung?, so dass die vorbeirauschenden Sterne aussehen, als würden sie vom Himmel fallen?! - Meteoritenhagel? Streifen durch einen anderen Planeten/Stern?) und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden.
Erscheinen Christi in großer Kraft und Herrlichkeit
61:11:Und alsdann wird das Zeichen des Menschensohnes im Himmel erscheinen; und alsdann werden alle Geschlechter auf Erden trauern und werden den Menschensohn in den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit kommen sehen.
Und er wird seine Engel mit hellen Posaunen senden, und sie werden seine Auserwählten sammeln von den vier Winden von einem Ende des Himmels zu dem andern.
61:13: Von dem Tage und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel nicht im Himmel, sondern allein das All-Vater-Mutter. Gleich wie es zu der Zeit Noah's war, also wird auch das Kommen des Menschensohnes sein…


Kapitel 64 - Reinkarnation
Jesu lehrt im Palmengarten

64:3: Also ist in dem Manne der Vater verkörpert und die Mutter verborgen; so ist in dem Weibe die Mutter verkörpert und der Vater verborgen. Darum soll der Name des Vaters und der Mutter gleicherweise geheiliget werden; denn sie sind die großen Kräfte Gottes, und eines ist nicht ohne das andere in dem Einen Gott!.
64:5: Die Dinge, welche sichtbar sind und vergehen, sind die Verkörperungen des Unsichtbaren, das ewig ist, auf daß ihr von den sichtbaren Dingen der Natur zu den unsichtbaren Dingen der Gottheit gelanget. Und daß ihr durch das Natürliche zu dem Übernatürlichen gelanget.
64:6: Wahrlich, die Elohim schufen die Menschen nach Gottes Ebenbild, Mann und Weib, und die ganze Natur ist ein Bild Gottes, darum ist Gott beides, Mann und Weib, nicht geteilt, sondern Beides in Einem, ungeteilt und ewig, in welchem alle Dinge sind, die sichtbaren und die unsichtbaren.
64:7: Vom Ewigen sind sie ausgegangen, und in das Ewige werden sie zurückkehren. Geist zum Geiste, Seele zu Seele, Verstand zu Verstand, Gefühl zu Gefühl, Leben zu Leben, Form zu Form, Staub zu Staub.
64:8: Im Anfange hat Gott gewollt, und da kamen sein Sohn, die göttliche Liebe und die geliebte Tochter, die heilige Weisheit, gleicherweise aus der Einen göttlichen Quelle; und aus dieser kommen die Geschlechter der Geister Gottes, der Söhne und Töchter des Ewigen.


Kapitel 71
Reinigung des Tempels

71:1: Und der Juden Ostern war nahe, und Jesus zog wieder von Bethanien hinauf nach Jerusalem. Und er fand im Tempel sitzen, die da Ochsen, Schafe und Tauben feil hatten, und die Wechsler.
72:2: Und als er eine Geißel aus sieben Stricken gemacht hatte, trieb er sie alle zum Tempel hinaus und ließ die Schafe und Ochsen und die Tauben frei, verschüttete den Wechslern das Geld und stieß die Tische um.
71:3: Und er sprach zu ihnen: Traget diese Dinge von dannen und machtet nicht meines Vater-Mutters Haus zu einem Kaufhause. Steht es denn nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht und es mit aller Art Greuel erfüllt."
71:4: und er duldete nicht, daß einer eine Schüssel voll Blutes durch den Tempel trug oder daß Tiere getötet würden!" Und seine Jünger dachten daran, daß geschrieben stehet: "Der Eifer um dein Haus hat mich gefressen."


Kapitel 72
Die vielen Wohnungen in dem Einen Hause

72:2: Thomas sprach zu ihm: "Wir wissen nicht, wohin du gehst, und wie können wir den Weg wissen?" Und Jesus sprach zu ihnen: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommet zum All-Vater-Mutter, es sei denn durch mich. Wenn ihr mich gekannt hättet, hättet ihr auch mein Vater-Mutter gekannt. Und von nun an wisset ihr und habet mein Vater-Mutter gesehen."
72:3: Philippus sprach zu ihm: "Herr, zeige uns das All-Vater-Mutter, und es genügt uns." Jesus sprach zu ihm: "Bin ich solange bei dir gewesen, und du kennst mich noch nicht, Philippus? Wer mich gesehen hat, der hat das All-Vater-Mutter gesehen, und warum sprichst du dann: Zeige es uns? Glaubest du nicht, daß0 ich im Vater-Mutter bin, und es ist in mir? Die Worte, die ich zu euch spreche, spreche ich nicht selbst. Denn das Vater-Mutter, das in mir wohnet, tuet alle Werke.
72:4: Glaubet, mir, daß ich im Vater-Mutter bin und es in mir ist, oder glaubet mir wenigstens um des wahren Werkes willen. Wahrlich, wahrlich, die ich tue; und sie werden größere Werke tun als diese; denn ich gehe zu meinem Vater-Mutter.
72:5: Und was immer ihr erbitten werdet in meinem Namen, das will ich tuen, auf daß das All-Vater-Mutter verherrlicht werde im Menschensohn. Was ihr in meinem Namen bitten werdet, das werde ich tun.
72:6: Wenn ihr mich liebet, haltet meine Gebote. ..


Kapitel 75
Das letzte Ostermahl


(6) Und Judas Ischarioth sprach zu ihm: "Siehe, das ungesäuerte Brot, den gemischten Wein, das Ol und die Kräuter, doch wo ist das Lamm, das Moses befohlen hat?" Denn Judas hatte das Lamm gekauft; doch Jesus hatte verboten, daß es geschlachtet werde. (7) Und Johannes sprach im Geiste: "Sehet das Lamm Gottes, den guten Hirten, der sein Leben für seine Schafe hingibt." Und Judas war betroffen bei diesen Worten, denn er wußte, daß er ihn verraten werde. Aber Judas sprach abermals: "Stehet nicht geschrieben im Gesetze, daß ein Lamm geschlachtet werden müsse für das Osterfest innerhalb der Tore?" (8) Und Jesus antwortete: "Wenn ich auf das Kreuz gehoben werde, dann wird das Lamm wahrlich geschlachtet sein. Wehe aber dem Menschen, durch den es in die Hände der Schlächter geliefert wird... (9) Wahrlich, ich sage euch, darum bin ich in die Welt gekommen, daß ich alle Blutopfer und das Essen von Fleisch der Tiere und Vögel abschaffe. (10) Am Anfang gab Gott allen die Früchte der Bäume und die Saaten und die Kräuter zur Nahrung, doch die sich mehr liebten denn Gott oder ihre Genossen, verdarben ihre Sitten und schufen Krankheiten ihren Körpern und füllten die Erde mit Lüsten und Gewalttätigkeit. (11) Nicht durch das Vergießen von unschuldigem Blut, sondern durch ein frommes Leben werdet ihr den Frieden Gottes finden. Ihr nennet mich Christus, und ihr sprechet wahr; denn ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.


Kapitel 76
Bei: Die Fußwaschung - Neues Gebot: "das Eucharistische Opfer"
Jesus für schuldig befunden,
weil er das Töten des Opferlammes verbot

(Anm.: Die eucharistischen Gaben Brot und Wein sowie Ähren, Weinreben und Weintrauben.)
76:27: Nun war Judas Ischarioth in das Haus des Kaiphas gegangen und sprach zu ihm: "Siehe er hat das Ostermahl gefeiert mit dem Mazza an Stelle des Lammes. Ich habe ein Lamm gekauft; doch er hatte verboten, daß es getötet werden solle. Sieh, der Mann, von dem ich es gekauft habe, ist Zeuge."
76:18: Und Kaiphas zerriß seine Kleider und sprach: "Wahrlich, dieses ist kein Osterfest nach dem Gesetze Moses. Seie Tat ist des Todes wert; denn es ist eine schwere Übertretung des Gesetzes. Wozu brauchen wir noch einen Zeugen? Ja, soeben sind zwei Räuber im Tempel eingebrochen und haben das Gesetzbuch gestohlen, das ist das Ergebnis seiner Lehre. Lasset uns dem Volke, das ihm folget sagen, was er getan hat; denn es fürchtet das Gesetz." …


Kapitel 79 - Reinkarnation
Das hebräische Verhör vor dem Hohepriester Kaiphas

79:1: Aber der Hohepriester fragte Jesus über seine Jünger und seine Lehren und sprach: "Wie alt bist du? Bist du jener, der sagte, daß er unseren Vater Abraham gekannt habe?" (Anm.: ein Hinweis auf die Reinkarnation, von der Jesus sprach)
79:2: Und Jesus antwortete und sprach: "Wahrlich, ehe denn Abraham war, war ich." Und der Hohepriester sprach: "Du bist noch nicht fünfzig Jahre alt, warum sagst du, daß du Abraham gesehen habest? Wer bist du denn? Wen machst du aus dir? Was lehrst du?"
79:3: Und Jesus antwortete ihm: Ich habe frei öffentlich geredet vor der Welt, ich habe allezeit gelehrt in der Synagoge und im Tempel, da alle Juden zusammengekommen und nichts habe ich im Verborgenen geredet. Was fragest du mich darum? Frage die darum, die mich gehört haben, was ich zu ihnen geredet habe, siehe, dieselben wissen, was ich gesagt habe."
79:4: Als er aber solches geredet hatte, gab der Knechte einer, die dabei standen, Jesum einen Backenstreich und sprach: "Antwortest du so dem Hohepriester?" Jesus antwortete ihm: Habe ich Übles geredet, so beweise, daß es Böses sei; habe ich aber recht geredet, was schlägst du mich dann?"
79:5: Nun suchten die Hohepriester, die Ältesten und der ganze Rat falsches Zeugnis wider Jesum, auf daß sie ihn töten könnten, und fanden aber keines. Und es traten viele falsche Zeugen herzu, aber sie stimmten nicht überein.
79:6: Zuletzt traten herzu zwei falsche Zeugen. Und einer von ihnen sprach: "Dieser hat gesagt: Ich kann den Tempel Gottes zerstören und ihn in drei Tagen wieder aufrichten." Und der andere sprach: Dieser Mann hat gesagt: Ich will diesen Tempel zerstören und einen neuen auferbauen."


Kapitel 86 - Reinkarnation - Geisterscheinungen
Jesus erscheint nach seiner Kreuzigung im Tempel,
und die Blutopfer hören auf

86:1: An demselben Tage zur Zeit des Opfers im Tempel erschien unter den Tierhändlern Einer in weißen Kleidern, die glänzten wie Licht, und er hatte in der Hand eine Geißel mit sieben Knoten.
86:2: Und bei seinem Anblicke flohen die Händler und die Käufer voll Schrecken, und etliche fielen tot zu Boden; denn sie erinnerten sich, wie Jesus vor seinem Tode sie aus dem Innern des Tempels gejagt hatte in gleicher Weise.
86:3: Und etliche erklärten, daß sie ein Gespenst gesehen hätten. Und andere wieder, daß sie ihn, der gekreuzigt worden, gesehen hätten, und daß er von den Toten auferstanden sei.
86:4: Und die Opfer hörten an diesem Tage auf, denn alle fürchteten sich, zu verkaufen oder zu kaufen, und sie ließen ihre Gefangenen frei.
86:5: Und die Priester und die Ältesten ließen ein Gerücht umgehen, daß die, die es erzählt hatten, betrunken gewesen und nichts gesehen hätten. Doch viele sagten wiederholt, daß sie ihn mit eigenen Augen gesehen und auf dem Rücken die Geißel gespürt hätten; doch seien sie nicht fähig gewesen, sich zu wehren, denn wenn ein Kühner unter ihnen die Hand ausstreckte, konnte er nicht die Gestalt greifen, die sie sahen, noch die nicht Geißel erhaschen, die sie züchtigte.
86:6: Und von diesem Tage an glaubten sie an Jesus, daß er von Gott gesandt sei, die Unterdrückten zu befreien und zu erlösen, die gebunden waren. Und sie gingen in sich und sündigten nicht mehr.
86:7: Und er erschien auch anderen in Liebe und Mitleid und heilte sie durch seine Berührung und befreite sie aus den Händen ihrer Verfolger. Und viele ähnliche Dinge wurden über ihn verkündet, und viele sprachen: "Wahrlich, das Reich Gottes ist gekommen."
86:8: Und etliche von denen, die gestorben waren und auferstanden waren, als Jesus von den Toten auferstand, erschienen und waren gesehen worden in der Heiligen Stadt von vielen, und die Bösen hatten große Furcht, während Licht und Freude die Gerechten im Herzen erfüllte.


Kapitel 87
Jesus erscheint seinen Jüngern


(7) Dann sprach Jesus wieder zu ihnen:... "Lehret sie das heilige Gesetz der Liebe, das ich euch überliefert habe. Welche ihre Sünden aufgeben, denen sind sie erlassen, und weiche fortfahren in ihren Sünden, denen sind sie vorbehalten. (8) Taufet sie, die glauben und bereuen, segnet und salbet sie, und bringet dar das reine Opfer der Früchte der Erde, das ich eingesetzt habe zu meinem Gedächtnis. (9) Siehe, ich habe meinen Leib und mein Blut am Kreuze geopfert zur Erlösung der Weit von den Sünden gegen die Liebe, und von den Blutopfern und Festen der Vergangenheit. (10) Ihr sollt das Brot des Lebens und den Wein der Erlösung früher eingedickter Traubensaft verdünnt mit Wasser) der Erlösung in einer reinen Gabe mit Weihrauch opfern, wie es geschrieben stehet von mir, und ihr sollt essen und trinken davon zum Gedächtnis, daß ich alle, die an mich glauben, befreit habe von der alten Knechtschaft eurer Vorväter. (11) Denn diese hatten einen Gott aus ihrem Bauche gemacht und opferten ihrem Gotte die unschuldigen Geschöpfe dieser Erde statt der eigenen fleischlichen Natur. (12) Und sie aßen das Fleisch und tranken das Blut zu ihrem eigenen Verderben, zerstörten ihre Körper und verkürzten ihr Leben ebenso wie die Helden, die die Wahrheit nicht kannten, oder die sie kannten und zu einer Lüge gemacht haben.


Kapitel 88 - Reinkarnation
- es sind nicht alle Menschen, die die Gestalt von Menschen haben
Der achte Tag nach der Auferstehung

88:2: Und er sprach zu ihnen: Liebet euch untereinander und alle Geschöpfe Gottes! Doch ich sage euch, es sind nicht alle Menschen, die die Gestalt von Menschen haben. Sind diese Männer oder Frauen, die Gewalttätigkeit üben, Unterdrückung und Unrecht und eher eine Lüge als die Wahrheit sprechen, nach dem Ebenbilde Gottes?
86:3: Nein, sage ich euch, ehe denn sie nicht wiedergeboren werden und den Geist der Liebe und der Weisheit aufnehmen in ihre Herzen. Denn nur dann sind sie Söhne und Töchter Israels, und wenn sie von Israel sind, dann sind sie Kinder Gottes. Und darum bin ich in die Welt gekommen, und darum habe ich gelitten in den Händen der Sünder.
88:9: Und Jesus sprach: "Ich bin gestanden inmitten der Welt und ward gesehen und gehöret im Fleische, und ich habe alle Menschen gefunden, wie sie in ihren Lüsten übersättigt und trunken waren von ihren Torheiten, und ich fand niemand, der hungerte und dürstete nach der Wahrheit Gottes. Meine Seele trauert über die Söhne und Töchter der Menschen; denn sie sind blind in ihrem Herzen und taub in ihren Seelen und hören meine Stimme nicht."
88:6: Und er öffnete ihren Verstand (Anm.: der Jünger), auf daß sie die Schrift verstehen mögen, und sprach zu ihnen: "So ist es geschrieben und so geziemte es Christus zu leiden und aufzuerstehen vom Tode am dritten Tage. Und daß Buße und Vergebung der Sünden gepredigt werden solle in meinem Namen unter allen Völkern, angefangen in Jerusalem. Und ihr seid Zeugen dieser Dinge.
88:9: Und wiederum sage ich euch, als der große Tyrann und alle die sieben Tyrannen umsonst gegen das Licht zu kämpfen begannen, wußten sie nicht, mit wem und gegen wen sie kämpften.
88:10: Denn sie sahen nichts als ein blendendes Licht, und da sie kämpften, verschwendeten sie ihre Kraft, einer gegen den anderen, und so ist es.
88:11: Und darum nahm ich ein Viertel ihrer Kraft, damit sie nicht so viel Kraft hätten und in ihren bösen Taten verharrten.

88:12: Denn durch Verwicklung und Entwicklung wird die Erlösung der Welt vollendet werden durch das Herabsteigen des Geistes in den Stoff und das Emporsteigen des Stoffes in den Geist, durch alle Zeiten."


Kapitel 91 - Beschneidung
Die Ordnung des Reiche Gottes (1. Teil)

91:5: Und da frage ihn einer und sprach: "Meister, willst du, daß die Kinder aufgenommen werden in die Gemeinschaft in gleicher Weise durch die Beschneidung, wie es Moses befohlen hatte?" Und Jesus antwortete: "Für die, welche in Christo sind, gibt es keine Beschneidung, noch ein Blutvergießen.
(Anm.: Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi: Wenn (die Beschneidung) nützlich wäre, würde der Vater die Kinder schon beschnitten au sden Müttern zeugen. Aber die wahre Beschneidung im Geiste ist ungemein nützlich.)
91:6: Bringet das Kind nach acht Tagen dem Vater-Mutter dar, das im Himmel ist,, nur Danksagung und Gebet und lasset ihm einen Namen geben von seinen Eltern und den Priester reines Wasser auf seinen Scheitel gießen, gleichwie es geschrieben ist in den Propheten, und lasset die Eltern darauf sehen, daß es in Rechtschaffenheit auferzogen werde, daß es weder Fleisch esse noch starke Getränke trinke, noch Geschöpfe verletze, die Gott dem Menschen zum Schutze in die Hand gegeben hat."
91:7: Und ein anderer sprach zu ihm: "Meister, was willst du, sollen sie tun, wenn sie erwachsen sind?" Und Jesus sprach: "Nach sieben Jahren, oder wenn sie anfangen, das Gute von Bosen zu unterscheiden und lernen, das Gute zu suchen, lasset sie zu mir kommen und den Segen empfangen, von der Hand des Priesters oder dem Engel der Gemeinde mit Danksagung und Gebet, und lasset sie ermahnet sein, sich des Fleisches und starken Getränken und vom Jagen der unschuldigen Geschöpfe Gottes zu enthalten; denn sind sie geringer als die Pferde oder die Schafe, denen solches wider die Natur ist?"
91:8: Und abermals sprach einer: "Wenn einer zu uns kommt, der Fleisch ißt und starke Getränke trinkt, sollen wir ihn aufnehmen?
" Und Jesus sprach zu ihm: "Lasset solche im Vorhof bleiben, bis sie sich gereinigt haben von den gröberen Übeln; denn ehedem sie dieses nicht begreifen und bereuen, sind sie nicht fähig, die grö0eren Mysterien aufzunehmen."


Kapitel 92 - über das reine Opfer
Die Ordnung des Reiche Gottes (2. Teil)

92:5: Und es fragte ihn einer und sprach: "Meister, in welcher Weise sollen wir das heilige Opfer darbringen?" Und Jesus antwortete und sprach: "Das Opfer, das Gott im geheimen liebet, ist ein reines Herz. Doch als Gedächtnis und zur Andacht opfert ungesäuertes Brot, Wein und Wasser gemischt; Öl und Weihrauch. Wenn ihr an einem Orte zusammenkommt, das Heilige Opfer darzubringen, und die Lampen brennen, lasset den, der das Opfer darbringt, den Engel der Gemeinde oder den Presbyter, reine Hände und ein reines Herz haben und von den geopferten Gaben, dem ungesäuerten Brote, dem gewässerten Wein und dem Weihrauch nehmen.. (Anm.: 1.) Essener-Brot = ungebacken und ungesäuert - nur getrocknet, aus eingeweichtem und gestampftem Korn - 2.): dem Geist im Tempel (Körper) darbringen = essen - 3) Wein = Traubensaft).
92:6: Und lasset ihn Dank sagen für alles und sie segnen und das Vater-Mutter im Himmel anrufen, auf daß es seinen Heiligen Geist senden möge, auf daß er über sie komme und sie mache zu dem Leib und dem Blut, dem Leib und Leben des Ewigen, das immerwährend gebrochen und vergossen wird, für alle.
92:7: Und lasset ihn sie emporheben gen Himmel und beten für alle, für die so vorausgegangen sind, für die, so noch leben, und für die so noch kommen werden. So wie ich euch gelehrt habe, so betet auch ihr und lasset ihn das Brot brechen und ein Stückchen davon in den Becher tun und dann die Heilige Verbindung segnen, und dann lasset es ihn den Gläubigen geben und dazu in dieser Weise sprechen:
"Dieses ist der Leib Christi, die Substanz Gottes. Dieses ist das Blut Christi, das Leben Gottes (immerwährend gebrochen und vergossen für euch und alle) zum ewigen Leben. Und ebenso wie ihr mich habt tun sehen, ebenso tuet auch ihr im Geiste der Liebe; denn die Worte, die ich zu euch spreche, sind Geist und Leben."
(Anm.: Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi: Was ist unter diesem Fleisch und Blut zu verstehen? Sein Fleisch ist das Wort und sein Blut der Heilige Geist. Wer diese empfängt, der hat Nahrung und Trank und der ist bekleidet.)


Kapitel 94 - Reinkarnation
Die Ordnung des Reiche Gottes (4. Teil)
94:1: Und ein anderer fragte ihn und sprach: "Meister, wie willst du, daß wir unsere Toten begraben?" Und Jesus antwortete: "Suchet den Rat der Diakone in dieser Sache; denn sie betrifft den Körper allein. Wahrlich ich sage euch, es gibt keinen Tod für die, welche an das kommende Leben glauben. Was ihr für den Tod haltet, ist das Tor zum Leben, und das Grab ist die Pforte der Auferstehung für die, welche glauben und gehorchen. Trauert nicht noch weinet um die, die euch verlassen haben, sondern freuet euch lieber über ihren Eintritt in das Leben.
94:2: So wie alle Geschöpfe aus dem Unsichtbaren hervorgehen in diese Welt, so kehren sie zurück zu dem Unsichtbaren, und so werden sie wiederkommen, bis sie gereinigt sein werden.
Lasset die Körper der Abgeschiedenen den Elementen übergeben werden, und das Vater-Mutter, das alle Dinge erneuert, wird die Engel beauftragen, sich ihrer anzunehmen, und lasset den Presbyter beten, auf daß ihre Körper in Frieden ruhen mögen und ihre Seelen zu einer freudigen Auferstehung erwachen.
94:3: Es gibt eine Auferstehung aus dem Körper und eine Auferstehung in den Körper. Es gibt ein Aufsteigen des Lebens aus dem Fleische und ein Herabsteigen in das Leben des Fleisches. Lasset Gebete sprechen für de, die schon dahingegangen sind, und für die, welche noch leben, und für die, die erst kommen werden, denn alle sind eine Familie in Gott. In Gott leben sie, bewegen sie sich und haben sie ihr Dasein.
94:4: Der Körper, den ihr in das Grab legt oder der durch das Feuer verzehrt wird, ist nicht der Körper, der sein wird, denn die kommen, werden andere Körper erhalten, wenn auch ihre eigenen, und was sie in einem Leben gesäet haben, das werden sie ernten in einem anderen. Selig sind, die Unrecht erleiden in diesem Leben, denn sie werden größere Freude erleben in dem kommenden Leben. Selig sind, die Rechtschaffenheit geübt haben in diesem Leben, denn sie werden die Krone des Lebens empfangen." …


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