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Früchte

waren schon früher unsere Nahrung...

Bhagavad Gita

Inhalt - Auszüge aus den Gesängen:
2 * 4 * 6 * 7 * 9 * 17.........Regenbogen-Linie
Karmische Wiederkehr

Gesang 2.62,63+71
62 Wer nachsinnt dieser Sinnenwelt, der wird auch bald ihr zugeneigt, aus Neigung dann entsteht Begier, und aus Begier wird Zorn erzeugt. 63 Der Zorn dann wieder schafft den Wahn, der Wahn Gedächtnisstörung schafft, Gedächtnisschwund trübt die Vernunft; fehlt sie, versiegt des Denkens Kraft. 71 Wer jeglicher Begier entsagt, von Selbstsucht und Verlangen rein auf dieser Erde wandelt, geht zu ruhevollem Frieden ein.

Gesang 4.30
Das Leben bringt als Opfer dar, wer lange fastet mit Geduld: all diese Opferkundigen vernichten ihrer Sünden Schuld.

Gesang 6.22-23
22 Denn der Genuß der Sinnenwelt, O Ardjuna, gebiert den Schmerz. Was anfängt und zu Ende geht, erfreut niemals des Weisen Herz. 23 Wer noch, wenn er im Körper weilt, die Aufregung besiegen kann, die ihm aus Gier und Zorn entsteht, der ist ein wahrhaft froher Mann.

Gesang 7.20
Von mancherlei Gelüst verlockt, nah'n andre andern Göttern sich; im Bann der eigenen Natur verehrend sie geflissentlich.

Gesang 9.26-27
26 Wer mir mit fromm-ergebnem Sinn Blatt, Blüte, Frucht und Wasser gibt, von dem nehm' gern ich dieses an, wenn er mich über alles liebt. 27 Was du vollbringst und was du ißt, dein ganzes Opfern und Kastein, das sollst du gleichsam immerdar als eine Darbringung mir weih'n.

Gesang 17.6-10
6 Wer der fünf Elemente Schar, die seinen Körper bilden, quält, und mich, der in dem Leibe wohnt - ist von dämon'schem Sinn beseelt. 7 Die Speise, die ein Mensch sich wählt, die Spende, Buße, Opferart: in all' dem jeweils einer sich von den drei 'Gunas' offenbart. (die drei Gunas sind: Finsternis, Leidenschaft, Wesenheit). 8 Was langes Leben, Stärke, Lust, Gewandtheit und Behagen gibt, was nahrhaft und erquickend ist, als Kost der 'Wesenhafte' liebt. 9 Was sauer, salzig, scharf und heiß, was brennt und beißt und Leiden schafft, was krank und melancholisch macht, genießet, wer voll Leidenschaft. 10 Den Rest von einem fremden Mahl, wo Schalgeword'nes Überwiegt, ißt unbedenklich einer, der der Macht des Dunkels unterliegt.


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